• Was ist das?

Meningiome sind gutartige Tumoren, die von entarteten Zellen der Hirnhaut ausgehen. Es werden nach der WHO (World Health Organization) 3 Grade unterschieden, die das unterschiedliche Wachstumsverhalten der Meningeome unterscheiden. Meningeome können überall im Bereich des Schädels und der Wirbelsäule wachsen und oft den benachbarten Schädel- oder Wirbelknochen infiltrieren. Diese Tumoren wachsen in der Regel sehr langsam.

 

  • Symptome und Auswirkungen

Durch diesen raumfordernden Effekt (= Verdrängung von Strukturen) kommt es zu verschiedenen Symptomen. Bei Meningeomen im Schädel reichen die Symptome abhängig vom Ort und der Größe des Tumors von Sehstörungen, Hirndruckzeichen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Krampfanfällen. Wenn Meningeome an der Schädelbasis auftreten, fallen sie unter die Kategorie Schädelbasistumor. Zu unterscheiden davon sind sogenannte Konvexitätsmeningeome und Falx- oder Tentoriummeningeome. Im Bereich der Wirbelsäule verdrängen Meningeome das Rückenmark und können Ausfälle von Gefühls- und Gangstörungen bis hin zu Querschnittslähmungen verursachen.

 

  • Diagnostik

Bei den oben genannten Beschwerden muss neben einer ausführlichen klinisch-neurologischen Untersuchung ebenfalls eine neuroradiologische Bildgebung in einem MRT („Röhre“) durchgeführt werden. Es werden Dünnschicht-MRT-Bilder mit 1 mm oder weniger Schichtdicke der Kontrastmittel-, Nativ- und T2- sowie CISS-Spezialsequenzen zur Darstellung der Nerven benötigt. Zudem wird zur Einschätzung der knöchernen Verhältnisse ein dünnschichtiges CT des Schädels oder der Wirbelsäule im Bereich des Tumors benötigt.

 

  • Behandlungsoptionen

Abhängig von der Größe und Lokalisation des Meningeoms im Bereich des Gehirns oder Rückenmarks können bei kleinen Meningeomen zunächst auch MRT-Verlaufsuntersuchungen durchgeführt werden, falls das Meningeom als Zufallsbefund entdeckt wurde und noch keine Symptome verursacht. Bei symptomatischen Tumoren beziehungsweise bei Tumoren, die in der MRT-Bildgebung ebenfalls ein deutliches Ödem (= Begleitschwellung) zeigen, sollte eine Behandlung primär im Sinne einer operativen Entfernung in Erwägung gezogen werden. Meningeome mit einer WHO-Klassifizierung WHO II° und III° müssen mit einer Bestrahlung nachbehandelt werden.

Meningiome sind gutartige Tumoren, die von entarteten Zellen der Hirnhaut ausgehen. Es werden nach der WHO (World Health Organization) 3 Grade unterschieden, die das unterschiedliche Wachstumsverhalten der Meningeome unterscheiden. Meningeome können überall im Bereich des Schädels und der Wirbelsäule wachsen und oft den benachbarten Schädel- oder Wirbelknochen infiltrieren. Diese Tumoren wachsen in der Regel sehr langsam.

Durch diesen raumfordernden Effekt (= Verdrängung von Strukturen) kommt es zu verschiedenen Symptomen. Bei Meningeomen im Schädel reichen die Symptome abhängig vom Ort und der Größe des Tumors von Sehstörungen, Hirndruckzeichen mit Kopfschmerzen, Übelkeit und Erbrechen bis hin zu Krampfanfällen. Wenn Meningeome an der Schädelbasis auftreten, fallen sie unter die Kategorie Schädelbasistumor. Zu unterscheiden davon sind sogenannte Konvexitätsmeningeome und Falx- oder Tentoriummeningeome. Im Bereich der Wirbelsäule verdrängen Meningeome das Rückenmark und können Ausfälle von Gefühls- und Gangstörungen bis hin zu Querschnittslähmungen verursachen.

Bei den oben genannten Beschwerden muss neben einer ausführlichen klinisch-neurologischen Untersuchung ebenfalls eine neuroradiologische Bildgebung in einem MRT („Röhre“) durchgeführt werden. Es werden Dünnschicht-MRT-Bilder mit 1 mm oder weniger Schichtdicke der Kontrastmittel-, Nativ- und T2- sowie CISS-Spezialsequenzen zur Darstellung der Nerven benötigt. Zudem wird zur Einschätzung der knöchernen Verhältnisse ein dünnschichtiges CT des Schädels oder der Wirbelsäule im Bereich des Tumors benötigt.

Abhängig von der Größe und Lokalisation des Meningeoms im Bereich des Gehirns oder Rückenmarks können bei kleinen Meningeomen zunächst auch MRT-Verlaufsuntersuchungen durchgeführt werden, falls das Meningeom als Zufallsbefund entdeckt wurde und noch keine Symptome verursacht. Bei symptomatischen Tumoren beziehungsweise bei Tumoren, die in der MRT-Bildgebung ebenfalls ein deutliches Ödem (= Begleitschwellung) zeigen, sollte eine Behandlung primär im Sinne einer operativen Entfernung in Erwägung gezogen werden. Meningeome mit einer WHO-Klassifizierung WHO II° und III° müssen mit einer Bestrahlung nachbehandelt werden.