ORF berichtet über neue ärztliche Leitung und Zukunftsstrategie der Klinik Oberwart

Klinik Oberwart auf dem Weg zur Universitätsklinik – Investitionen in Medizin, Forschung und Lehre

Der ORF berichtet im Rahmen von Burgenland heute über die neue ärztliche Leiterin der Klinik Oberwart sowie über die strategische Weiterentwicklung des Klinikums. Im Fokus stehen dabei umfangreiche Investitionen des Landes Burgenland und die geplante Positionierung der Klinik Oberwart als zukünftige Universitätsklinik mit verstärktem Schwerpunkt auf Lehre und Forschung.

 

Im Beitrag erläutert Prof. Dr. Feigl die außergewöhnlichen medizinischen und strukturellen Möglichkeiten am Standort Oberwart. Neben modernster Ausstattung – unter anderem der Investition in ein da-Vinci-Operationssystem – werden auch die langfristigen Entwicklungen in Zusammenarbeit mit einer Medizinischen Universität sowie der weitere Ausbau der Neurochirurgie thematisiert. Diese Rahmenbedingungen schaffen laut Prof. Feigl einzigartige Voraussetzungen im deutschsprachigen und internationalen Raum und tragen dazu bei, international renommierte Ärztinnen und Ärzte für den Standort zu gewinnen.

 

Im Anschluss stellt der ORF die Primarinnen und Primare der einzelnen Abteilungen vor. Zudem kündigt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil den Start der neuen Abteilung für Herzchirurgie für März an.

ORF berichtet über neue Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie in Oberwart

Prof. Feigl und Dr. Staribacher gründen Abteilung für Neurochirurgie und Wirbelsäulenzentrum

Der ORF berichtet über den Aufbau der Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie mit Wirbelsäulenzentrum am Standort Oberwart und die damit verbundene Erweiterung der regionalen neurochirurgischen Versorgung.

 

Im Beitrag erläutern Primarius Prof. Dr. Feigl, Leiter der Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie, und OA Dr. Daniel Staribacher, Leiter des Wirbelsäulenzentrums, die medizinischen Schwerpunkte der neuen Abteilung sowie deren Bedeutung für Patientinnen und Patienten im Burgenland. Die neurochirurgische Ambulanz ist bereits in Betrieb, die vollständige Umsetzung der Abteilung ist für 2026 vorgesehen.

Interview mit Prof. Feigl: Persönliche Einblicke und Vision für die Neurochirurgie im Burgenland

Interview mit Prof. Feigl über die neue Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie im Burgenland

Das Regionalmedium Mein Burgenland hat mit Prof. Prof. h. c. Dr. Dr. med. Günther C. Feigl, dem neuen Leiter der Abteilung für Minimalinvasive Neurochirurgie an der Klinik Oberwart, über seine Motivation, seine Vision und seinen beruflichen Weg gesprochen. Das Interview gibt seltene persönliche Einblicke in die Überzeugungen eines international renommierten Neurochirurgen und zeigt, warum das Burgenland genau der richtige Standort für ihn geworden ist.

„Ich möchte hier etwas aufbauen, das langfristig bleibt“

Im Gespräch betont Prof. Feigl, wie wichtig es ihm ist, moderne Neurochirurgie für alle Menschen im Burgenland zugänglich zu machen. Die Entscheidung, nach Oberwart zu kommen, sei bewusst gefallen: weniger wegen der Ausstattung – „die bauen wir gerade auf“ – sondern wegen der Möglichkeit, eine Abteilung von Grund auf nach internationalen Standards zu entwickeln.

 

Persönlich wird er, wenn er über seine Motivation spricht:
Er möchte ein Team formen, Wissen weitergeben und eine Struktur etablieren, die auch in Zukunft Bestand hat. Die Möglichkeit, „etwas Neues aufzubauen, das Menschen wirklich hilft“, sei für ihn ausschlaggebend gewesen.

Von Texas bis Oberwart: Ein Blick hinter die Karriere

Das Interview geht auch auf seinen außergewöhnlichen Werdegang ein: vom Texas Medical Center über führende Positionen in Europa bis ins Burgenland. Leserinnen und Leser erfahren, warum ihn Spitzenmedizin und menschliche Nähe gleichermaßen antreiben und was moderne Neurochirurgie heute bedeutet.

Was moderne Neurochirurgie für Patientinnen und Patienten bedeutet

Der Artikel zeigt klar: Es geht nicht nur um Hightech, sondern um eine Philosophie der Präzision und Schonung. Prof. Feigl erklärt im Interview, wie minimalinvasive Methoden Belastungen reduzieren und die Erholungszeit verkürzen und warum auch komplexe Eingriffe heute häufig schonender möglich sind.

Erster KI-gesteuerter Schmerzstimulator Nevro HFX in Österreich implantiert

In der Klinik Oberwart wurde letzte Woche unter der Leitung von Prof. Feigl und Dr. Staribacher der erste KI-gesteuerte Schmerzstimulator Nevro HFX in Österreich erfolgreich implantiert. Bereits bei der ersten Nachkontrolle zeigte sich ein außergewöhnlich positives Ergebnis:

„Wesentliche Schmerzlinderung – und ich kann endlich wieder schlafen.“

Diese Rückmeldung der Patientin freut das gesamte Team ganz besonders und bestätigt das Potenzial moderner, KI-gestützter Neurostimulation in der Behandlung chronischer Schmerzen.

Prof. Feigl und Dr. Staribacher nach der erfolgreichen Implantation des ersten Nevro HFX KI-Schmerzstimulators in der Klinik Oberwart.

Innovative Schmerztherapie mit KI-Technologie

Der Nevro HFX Stimulator ist ein hochfrequenter, künstlich-intelligenzgestützter Rückenmarkstimulator, der für Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzen entwickelt wurde.
Im Gegensatz zu herkömmlichen Systemen arbeitet der HFX-Stimulator ohne das typische Kribbelgefühl (Parästhesien) und ermöglicht durch intelligente Programmierung eine individuell angepasste Schmerztherapie.

 

Mit dieser Innovation eröffnet die Klinik Oberwart eine neue Perspektive für Betroffene, die unter therapieresistenten Schmerzen leiden und bisher nur eingeschränkt von herkömmlichen Behandlungsformen profitieren konnten.

Ein Meilenstein für die Schmerztherapie in Österreich

„Ich freue mich sehr über diesen Erfolg – und darauf, gemeinsam mit meinem Team weiterhin modernste Verfahren einzusetzen, um die Lebensqualität unserer Patientinnen und Patienten zu verbessern.“


– Prof. Feigl, Klinik Oberwart

Der Eingriff markiert einen wichtigen Fortschritt für die moderne Schmerzmedizin in Österreich und zeigt, wie Medizintechnik und künstliche Intelligenz zusammenwirken können, um neue Wege in der Therapie chronischer Schmerzen zu eröffnen.

Spitzenmedizin im Burgenland: Neurochirurgie auf internationalem Niveau in der Klinik Oberwart

Mit der neu gegründeten Abteilung für Minimalinvasive Neurochirurgie setzt die Klinik Oberwart einen wichtigen Meilenstein für die medizinische Versorgung im Burgenland. Unter der Leitung von Primar Prof. Prof. h. c. Dr. Dr. med. Günther C. Feigl entsteht ein Zentrum, das High-End-Medizin auf höchstem Niveau bietet.

 

„Unser Anspruch ist es, Patientinnen und Patienten im Burgenland Zugang zu moderner Neurochirurgie zu ermöglichen – ohne lange Wege in andere Bundesländer“, betont Prof. Feigl. „Wir bauen hier keine reduzierte Version einer Fachabteilung auf, sondern eine Einrichtung mit Ausstattung und Standards, wie sie auch an internationalen Spitzenzentren üblich sind.“

Klinik Oberwart, Prof. Feigl, Dr. Feigl, Burgenland

Hightech, KI und virtuelle Realität im Einsatz

Zum Einsatz kommen modernste Verfahren – von KI-gestützter Bildgebung über robotische Assistenzsysteme bis hin zu virtueller Realität, die bei Planung und Durchführung neurochirurgischer Eingriffe neue Maßstäbe setzt.


Patientinnen und Patienten können ihr Gehirn bereits vor der Operation in einer dreidimensionalen Simulation erleben und so den Eingriff besser nachvollziehen. Diese innovative Methode schafft Transparenz, Vertrauen und Sicherheit.

Internationale Expertise für das Burgenland

Prof. Feigl zählt zu den international führenden Experten auf dem Gebiet der minimalinvasiven Neurochirurgie. Nach Stationen im Texas Medical Center (USA) und als Chefarzt am Klinikum Bamberg (Deutschland) bringt er nun seine jahrzehntelange Erfahrung nach Oberwart.


Unterstützt wird er von OA Dr. Daniel Staribacher, Leiter des neuen Wirbelsäulenzentrums, mit dem ihn bereits eine langjährige Zusammenarbeit verbindet.

Ein starkes Signal für die Region

Mit der ersten erfolgreich durchgeführten Hirntumoroperation im Burgenland hat die Abteilung bereits Medizingeschichte geschrieben. Bis April 2026 soll die komplette Ausstattung mit allen vorgesehenen Hightech-Geräten abgeschlossen sein. Damit können künftig viele Patientinnen und Patienten wohnortnah versorgt werden – ohne den Weg nach Graz oder Wien auf sich nehmen zu müssen.

 

„Ich freue mich, gemeinsam mit meinem Team moderne Neurochirurgie auf höchstem Niveau hier im Burgenland zu etablieren“, so Prof. Feigl.