Modern Approaches to the Brain and Skull Base – Weiterbildung in Zagreb

Mitglieder im Kurs: Modern Approaches to the Brain and Skull Base

Ich freue mich, gemeinsam mit Dr. Gavin W Britz auch in diesem Jahr den internationalen Kurs „Modern Approaches to the Brain and Skull Base“ zu leiten. In enger Zusammenarbeit mit Houston Methodist und unseren europäischen Partnern findet der Kurs am 18. und 19. September in Zagreb statt.

 

Das Programm verbindet wissenschaftliche Vorträge mit intensivem Hands-on-Training im Anatomielabor und richtet sich an Physicians, Residents and Fellows mit besonderem Interesse an der Gehirn- und Schädelbasischirurgie. Zudem wird Dr. Michael Klebuc seine Expertise auf dem Gebiet der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie in das interdisziplinäre Programm einbringen.

 

Mit unserem Event möchten wir den interdisziplinären Austausch in der Schädelbasischirurgie fördern und freuen uns darauf, Kolleginnen und Kollegen aus aller Welt willkommen zu heißen, moderne operative Techniken zu diskutieren und gemeinsam Wissen und Erfahrungen auszutauschen.

Erste klinische Erfahrungen mit der aurikulären Vagusnervstimulation (aVNS)

Als erste neurochirurgische Abteilung Österreichs hat die Klinik Oberwart die aurikuläre Vagusnervstimulation (aVNS) mit dem VIVO®-System von AURIMOD in die klinische Anwendung gebracht.

 

Prof. Prof. h.c. Dr. Dr. med. Günther C. Feigl, Primar der Abteilung für Minimalinvasive Neurochirurgie, berichtet über erste vielversprechende Erfahrungen bei Patientinnen und Patienten mit chronischen Schmerzerkrankungen.

Erste klinische Erfahrungen

Eine Patientin mit Multipler Sklerose litt seit Jahren unter einer ausgeprägten Trigeminusneuralgie mit starken Schmerzen. Die chronische Schmerzbelastung führte zu einer erheblichen Einschränkung ihrer Lebensqualität und war zudem mit einer deutlich depressiven Symptomatik verbunden.

 

Nach acht Wochen Therapie zeigte sich:

 

  • Deutliche Reduktion der Schmerzmedikation
  • Nahezu beschwerdefrei hinsichtlich der Trigeminusneuralgie
  • Spürbare Verbesserung der Lebensqualität
  • Deutliche Verbesserung der depressiven Symptomatik
Prof Feigl mit Patient bei der Behandlung chronischer Schmerzen mit dem VIVO®-System von AURIMOD
Prof Feigl, Abteilung Neurochirurgie, in Oberwart mit Patientin

Auch bei einem weiteren Patienten mit chronischen Rückenschmerzen sowie chronischen Kopfschmerzen nach einer Meningitis konnten bereits nach sechs Wochen positive Entwicklungen beobachtet werden:

 

  • Deutliche Schmerzreduktion im Rücken- und Kopfbereich
  • Wiederaufnahme seiner körperlich anspruchsvollen Tätigkeit im Straßenbau
  • Schmerzmedikation nur noch bei Bedarf

Potenzial der aVNS

Diese ersten klinischen Erfahrungen zeigen das Potenzial der aurikulären Vagusnervstimulation (aVNS) als ergänzende Therapieoption bei chronischen Schmerzerkrankungen. Jeder Behandlungserfolg bedeutet für Betroffene ein Stück mehr Lebensqualität, Selbstständigkeit und Teilhabe am Alltag.

 

Die bisherigen Erfahrungen sind vielversprechend und unterstreichen das Potenzial der aVNS als ergänzende Therapieoption bei chronischen Schmerzerkrankungen.

 

Hinweis: Die Eignung der Therapie wird stets individuell ärztlich beurteilt. Die dargestellten Patientenverläufe beschreiben Einzelfälle und lassen keine Rückschlüsse auf den Behandlungserfolg in jedem individuellen Fall zu.

Vortrag zur transnasalen endoskopischen Hypophysenchirurgie beim HNO-Kongress 2026 in Ulm

Prof. Feigl beim HNO-Kongress in Ulm

Am 14. Mai 2026 nahm Prof. Dr. med. Günther C. Feigl als Referent an der 97. Jahresversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, Kopf- und Hals-Chirurgie in Ulm teil.

 

Im Rahmen des wissenschaftlichen Programms hielt er einen Vortrag zum Thema „Transnasal Endoscopic Pituitary Surgery“. Dabei wurden moderne endoskopische Operationsverfahren der Hypophysenchirurgie über den transnasalen Zugangsweg vorgestellt und aktuelle Entwicklungen in diesem Bereich diskutiert.

 

Gerade bei minimalinvasiven Eingriffen an der Schädelbasis spielt die enge Zusammenarbeit zwischen Neurochirurgie und Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde eine zentrale Rolle. Der interdisziplinäre Austausch trägt wesentlich zur Weiterentwicklung moderner chirurgischer Behandlungskonzepte und zur Optimierung der Patientenversorgung bei.

 

Prof. Feigl bedankt sich herzlich für die Einladung sowie für die interessanten wissenschaftlichen Diskussionen und den kollegialen Austausch im Rahmen des Kongresses.

Zu Gast bei der ORF Burgenland Sprechstunde: Trigeminusneuralgie

Wenn Gesichtsschmerzen chronisch werden

Univ.-Prof. Dr. Günther C. Feigl, Leiter der Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie an der Klinik Oberwart, war zu Gast bei der ORF Burgenland „Sprechstunde“. Gemeinsam mit Moderatorin Nicole Aigner sprach er über das Thema Trigeminusneuralgie – eine der stärksten bekannten Schmerzformen.

 

Im Mittelpunkt der Sendung standen Ursachen, Symptome und Diagnosemöglichkeiten chronischer Gesichtsschmerzen sowie moderne konservative und operative Behandlungsmöglichkeiten. Thematisiert wurden unter anderem die Unterschiede zwischen Kopf- und Gesichtsschmerzen, typische und atypische Formen der Trigeminusneuralgie sowie die oftmals erhebliche Belastung der Betroffenen im Alltag.

 

Darüber hinaus erläuterte Prof. Feigl aktuelle neurochirurgische Therapieansätze und moderne Technologien wie Neuromonitoring, Neuronavigation sowie 3D-/VR-unterstützte Verfahren, die heute zu einer höheren Präzision und Sicherheit bei operativen Eingriffen beitragen können.

 

Die Aufklärung über diagnostische und therapeutische Möglichkeiten bei chronischen Gesichtsschmerzen ist besonders wichtig, da viele Patientinnen und Patienten einen langen Leidensweg hinter sich haben.

ORF berichtet über neue ärztliche Leitung und Zukunftsstrategie der Klinik Oberwart

Klinik Oberwart auf dem Weg zur Universitätsklinik – Investitionen in Medizin, Forschung und Lehre

Der ORF berichtet im Rahmen von Burgenland heute über die neue ärztliche Leiterin der Klinik Oberwart sowie über die strategische Weiterentwicklung des Klinikums. Im Fokus stehen dabei umfangreiche Investitionen des Landes Burgenland und die geplante Positionierung der Klinik Oberwart als zukünftige Universitätsklinik mit verstärktem Schwerpunkt auf Lehre und Forschung.

 

Im Beitrag erläutert Prof. Dr. Feigl die außergewöhnlichen medizinischen und strukturellen Möglichkeiten am Standort Oberwart. Neben modernster Ausstattung – unter anderem der Investition in ein da-Vinci-Operationssystem – werden auch die langfristigen Entwicklungen in Zusammenarbeit mit einer Medizinischen Universität sowie der weitere Ausbau der Neurochirurgie thematisiert. Diese Rahmenbedingungen schaffen laut Prof. Feigl einzigartige Voraussetzungen im deutschsprachigen und internationalen Raum und tragen dazu bei, international renommierte Ärztinnen und Ärzte für den Standort zu gewinnen.

 

Im Anschluss stellt der ORF die Primarinnen und Primare der einzelnen Abteilungen vor. Zudem kündigt Landeshauptmann Hans Peter Doskozil den Start der neuen Abteilung für Herzchirurgie für März an.

ORF berichtet über neue Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie in Oberwart

Prof. Feigl und Dr. Staribacher gründen Abteilung für Neurochirurgie und Wirbelsäulenzentrum

Der ORF berichtet über den Aufbau der Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie mit Wirbelsäulenzentrum am Standort Oberwart und die damit verbundene Erweiterung der regionalen neurochirurgischen Versorgung.

 

Im Beitrag erläutern Primarius Prof. Dr. Feigl, Leiter der Abteilung für minimalinvasive Neurochirurgie, und OA Dr. Daniel Staribacher, Leiter des Wirbelsäulenzentrums, die medizinischen Schwerpunkte der neuen Abteilung sowie deren Bedeutung für Patientinnen und Patienten im Burgenland. Die neurochirurgische Ambulanz ist bereits in Betrieb, die vollständige Umsetzung der Abteilung ist für 2026 vorgesehen.