Häufige Fragen von Patientinnen und Patienten

Brauche ich eine Überweisung?

Gesetzlich versicherte PatientInnen müssen eine im aktuellen Quartal ausgestellte Überweisung von Haus- oder FachärztInnen vorlegen. PrivatpatientInnen brauchen keine Überweisung, im Regelfall werden Sie jedoch ebenfalls von niedergelassenen ÄrztInnen zu bestimmten Untersuchungen überwiesen.

Was muss ich zu meinem Termin in der Sprechstunde mitbringen?

Bitte bringen Sie die Versicherungskarte mit, damit Ihre Daten fehlerfrei erfasst werden können. Ganz wichtig für Ihre Behandlung sind Vorbefunde und Briefe Ihrer ÄrztInnen sowie Röntgen-, MRT- oder CT-Aufnahmen im Original oder auf CD-ROM nicht älter als 3 Monate. Dies erspart Ihnen oftmals eine erneute Röntgendiagnostik. Bitte bringen Sie keine Papierbilder mit, da diese nicht immer beurteilbar sind. Nehmen Sie Medikamente ein, ist es sehr wichtig, uns auch einen aktuellen Medikamentenplan mitzubringen. Wenn Sie  blutverdünnende Medikamente nehmen, nennen Sie uns den Namen des Präparates oder bringen Sie es mit in die Sprechstunde. Erfolgte bei Ihnen vor kurzem eine Blutentnahme, bringen Sie bitte auch diese Befunde mit zur Untersuchung. Sind Sie sich nicht sicher, fragen Sie bei der Terminvergabe nach, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Wie lange dauert ein Termin?

Um die Ursache Ihrer gesundheitlichen Probleme zu finden, sind ein ausführliches Gespräch zwischen Arzt und PatientIn und eine sorgfältige Diagnostik am wichtigsten. Deshalb nehmen wir uns sehr gern die Zeit, unsere PatientInnen gründlich aufzuklären und Ihnen den Weg aufzuzeigen, der für Sie persönlich der Beste ist. Die Dauer des Termins ist abhängig davon, welche Unterlagen und Befunde bereits vorliegen oder noch ergänzt werden müssen. Ist eine Aufnahme vom Kopf bzw. der Wirbelsäule in unserem MRT oder CT nötig, koordinieren wir dies möglichst mit Ihrem Ambulanztermin, sodass sich Ihr Aufenthalt auf ein Mindestmaß beschränkt.

Wie lange muss ich im Wartezimmer warten, bis ich aufgerufen werde?

Selbstverständlich versuchen wir, die Termine so gut wie möglich einzuhalten. Da wir jede Patientin und jeden Patienten bestmöglich versorgen möchten und die Untersuchung sowie die Beratung beim Arzt aufgrund der oft schwierigen Erkrankungen und Verletzungen auch mal etwas längere Zeit in Anspruch nimmt, kommt es trotz bester Terminplanung manchmal zu Verzögerungen. Hinzu kommt, dass in einem Krankenhaus immer wieder unvorhersehbare Notfälle auftreten können. Wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Wo und wie wird operiert?

Sie werden in der Klinik für Neurochirurgie am Klinikum Bamberg (Klinikum am Bruderwald) operiert. Unsere Klinik ist mit modernsten Instrumentarien und medizinischen Geräten ausgestattet und bietet ein erfahrenes und eingespieltes Team zur Betreuung. Operative Eingriffe werden bei uns besonders körperschonend durchgeführt. Das heißt, wo immer es möglich ist, wenden wir die endoskopische oder minimalinvasive Methode an.

Kann ich einfach mal zur Sprechstunde zur Beratung kommen, ohne dass ich automatisch an eine Operation im Klinikum Bamberg gebunden bin?

Sie sind keinesfalls „an etwas gebunden“. Es ist sehr wichtig, eine Vertrauensbasis zu schaffen – gerade wenn es um einen operativen Eingriff geht. Prof. Dr. Feigl wird mit Ihnen Ihre Befunde besprechen und Sie unverbindlich  beraten, was für Sie als PatientIn das Beste ist. Sie selbst entscheiden dann, ob, wann und wo Sie sich eventuell einer Operation unterziehen.

Kann ich im Rahmen der Neurochirurgischen Spezialsprechstunde auch eine Zweitmeinung einholen?

Selbstverständlich können Sie sich hier bei uns eine Zweit- oder Drittmeinung einholen. Jede Patientin und jeder Patient hat das Recht auf eine Zweitmeinung und sollte dies, gerade bei komplexen Verletzungen oder lange dauernden Beschwerden, auch in Anspruch nehmen.